• Kompetent in Suchtfragen

    Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen ist die Dachorganisation aller Suchthilfe-Einrichtungen und Selbsthilfe-Organisationen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V.

  • „HaLT – Hart am LimiT“

    HALT Niedersachsen ist ein bundesweites Alkoholpräventionsprojekt, das entwickelt wurde, um den Trend der steigenden Zahlen der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt werden müssen, entgegen zu wirken.

    Weiterführende Informationen zum Projekt.

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    Alle Publikationen der NLS können sie online auf unserer Materialienseite Bestellen.

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Tagung 20.11.2014

copyright by Uwe-Steinbrich pixelio.deBetriebliche Suchtprävention und Suchthilfe – Neue Trends und Entwicklungen

Tagung am 20.11.2014, 10.00 – 16.30 Uhr, Akademie des Sports, Hannover

Wie kann eine sinnvolle Frühintervention im Betrieb aussehen, wenn sich eine Suchtgefährdung oder -erkrankung in die Reihe anderer psychischer Auffälligkeiten einreiht? Wie können die Instrumente der Wiedereingliederung genutzt werden? Mit welchen Dilemmata muss die gesundheitsorientierte Führung umgehen? (Wie) rechnet sich betriebliche Suchtprävention? Auf welche Ressourcen kann die betriebliche Suchtprävention zurückgreifen und was können Fachstellen für Sucht und Suchtprävention dazu beitragen? Und welche arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten, wenn es um Sucht im Betrieb geht?

Betriebliche Suchtpräventions- und Suchthilfeprogramme sind schon lange Bestandteil moderner Personalpolitik in Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Dabei entwickeln sich die Ansätze der betrieblichen Suchtprävention permanent weiter, da sie sich neuen Herausforderungen stellen muss. Die Tagung greift die aktuellen Entwicklungen und Fragestellungen auf. Vorträge und Workshops geben Raum für neue Informationen und Diskussionen.

Programm/Anmeldeformular

Seminar am 24. September 2014

K800 235498 R K B by Stephanie-Hofschlaeger pixelio.deSuchtprävention trifft Gesundheitswissenschaft. Was wirkt und wie weise ich das nach?
Die Suchtprävention ist aufgefordert, suchtpräventive Maßnahmen nach wissenschaftlichen Standards zu entwickeln und systematisch zu evaluieren. Das bislang häufig auch für die Suchtprävention favorisierte medizinische Modell der Wirksamkeitsüberprüfung birgt aber viele Hürden und ist nicht immer durchführbar.
Bei diesem Seminar wollen wir versuchen, das Dilemma um den Wirkungsnachweis in der Suchtprävention aufzulösen: Wie können die methodischen Schwierigkeiten und prinzipiellen Grenzen der Evaluation von Suchtprävention überwunden werden? Wie können Wirkungsnachweise mit dem Wissen zu Wirkfaktoren und dem Modell der Wirkungsketten erbracht werden?
Zielgruppe für diese Veranstaltung sind Fachkräfte aus der Suchtprävention

Programm/Anmeldeformular

Bild: © Stephanie Hofschläger, pixelio

Jahresbericht 2013

K800 296992 R K B by RainerSturm pixelio.deDer Bericht gewährt einen guten Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsfelder der NLS sowie die zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten, die im letzten Jahr im Bereich der Suchtprävention, Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe in Niedersachsen stattgefunden haben.
Bestellung / kostenloser Download
Bild: © Rainer Sturm, pixelio

Neue psychoaktive Substanzen

Poster für WarenkorbIn Niedersachsen hat die NLS eine Aufklärungskampagne zu den viel diskutierten neuen psychoaktiven Substanzen (NPS/Legal Highs) gestartet. Zwei neue Produkte geben praxisnahe Hilfen:
Die USB-Card „Legal Highs – Infos zu neuen psychoaktiven Substanzen“ wurde von der NLS als Informationsquelle für die NPS erarbeitet und liefert schnell verfügbare Basisinfos zu den gängigen synthetischen Cannabinoiden und Cathinonen. Darüber hinaus enthält die PDF-Datei wertvolle Hinweise für die rechtliche Einordnung der NPS und die Beratungs- und Präventionsarbeit zu diesen Substanzen sowie nützliche Adressen (Schwerpunkt Niedersachsen) und weiterführende Literaturhinweise. Das Plakat "Legal Highs" (DIN A1) gibt Safer-Use-Hinweise und soll Konsumierende von NPS ansprechen.

Beide Artikel können bei der NLS bestellt werden.

Jahrestagung der NLS „Alles neo?“

K800 IMG 0526Die Präsentationen der Vorträge und Foren der Jahrestagung der NLS vom 8. Juli 2014 „Alles neo?“, die ausgebucht war, sind ab sofort im Downloadbereich verfügbar, so dass dort alle Informationen abgerufen werden können. Wir bedanken uns bei den Referenten und Moderatoren für die freundliche Unterstützung und allen Teilnehmenden für den großen Zuspruch.

Sportwetten: Infoheft für Jugendliche

Jugendflyer Titelseite anders
Wetten, dass du das noch nicht wusstest? - Jugendinfo
Trotz der Teilnahmebeschränkung „ab 18 Jahren“ haben rund 61% der Jugendlichen im Alter von 16-17 Jahren schon Glücksspielerfahrung und zocken munter mit. Es ist so einfach und erscheint kalkulierbar: wer sich ein wenig mit Fußball auskennt, braucht nur wenige Minuten für einen Tipp investieren und kann seinen Einsatz schnell vervielfachen. Die Gewinnspanne ist hoch. Das wissen viele Jugendliche und sie versuchen, ihr Taschengeld mit vermeintlich sicheren Tipps aufzubessern.
Unter diesem Motto "Wetten, dass du das noch nicht wusstest?" werden Tipps und Hinweise zum Glücksspiel und zu Sportwetten gegeben. Irrglaube und Wahrheit werden gegenüber gestellt, über Jugendschutz und Unterstützungsangebote wird informiert.
Blätterbare Version, Bestellung und kostenfreier Download

Fachtagung 20. Mai 2014

K640 171424 R by monoxyle pixelio.deBerufliche Integration und Teilhabe für Suchtkranke?
Stand der Praxis und Entwicklungsperspektiven
Die arbeits-/erwerbsbezogene Integration Suchtkranker erfordert spezifische Hilfen an den Schnittstellen, insbesondere die systematische Kooperation von Suchthilfe und Jobcentern unter Einbeziehung weiterer Partner. Die Tagung informiert über die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung der niedersächsischen Suchthilfeeinrichtungen zu entsprechenden Angeboten und Kooperationsstrukturen, gibt einen Überblick über die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen und Instrumente und stellt beispielhafte Projekte aus der Praxis der beruflichen Integration von Menschen mit dem „Vermittlungshemmnis Sucht“ vor. Besonderes Anliegen ist es, dem Austausch und Dialog zwischen Suchthilfe und Institutionen der Arbeitsmarktintegration ein Forum zu bieten und gemeinsam darüber nachzudenken, wie es gelingen kann, suchtkranken Menschen Perspektiven der beruflichen Teilhabe zu erschließen und sie auf diesem Weg sinnvoll zu begleiten.
Programm
Tagungsdokumentation
Bild: © monoxyle,pixelio

 

Berufliche Integration und Teilhabe für Suchtkranke?
Stand der Praxis und Entwicklungsperspektiven

20. Mai 2014 IN HANNOVER, 10.00 – 16.00 Uhr

 

Die arbeits-/erwerbsbezogene Integration Suchtkranker erfordert spezifische Hilfen an den Schnittstellen, insbesondere die systematische Kooperation von Suchthilfe und Jobcentern unter Einbeziehung weiterer Partner. Die Tagung informiert über die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung der niedersächsischen Suchthilfeeinrichtungen zu entsprechenden Angeboten und Kooperationsstrukturen, gibt einen Überblick über die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen und Instrumente und stellt beispielhafte Projekte aus der Praxis der beruflichen Integration von Menschen mit dem „Vermittlungshemmnis Sucht“ vor. Besonderes Anliegen ist es, dem Austausch und Dialog zwischen Suchthilfe und Institutionen der Arbeitsmarktintegration ein Forum
zu bieten und gemeinsam darüber nachzudenken, wie es gelingen kann, suchtkranken Menschen Perspektiven der beruflichen Teilhabe zu erschließen und sie auf diesem Weg sinnvoll zu begleiten.

Tom & Lisa

logo tomundlisa20fuer20homepage„Tom & Lisa“-Modertor und -Moderatorin -
Schulung für Pädagoginnen und Pädagogen zur Durchführung eines Alkoholpräventionsworkshops für den 8. und 9. Jahrgang

4.-5. Dezember 2014 in Hannover

Komasaufen und Rauschtrinken, das sind Begriffe, die sofort an jugendlichen exzessiven Alkoholkonsum erinnern und machen deutlich, dass Jugendliche neben vielen anderen Entwicklungsaufgaben auch den verantwortungsvollen Konsum von Alkohol erlernen müssen. Schule ist hier ein idealer Ort, um möglichst alle Jugendliche zu erreichen und mit ihnen außerhalb des Elternhauses über Alkohol ins Gespräch zu kommen. Das Planspiel Tom & Lisa ist ein evaluierter Ansatz, um mit Schülerinnen und Schülern in eine sachliche und kritische Reflexion zu kommen, Alternativen für den Konsum zu entwickeln und ihnen Hilfemöglichkeiten für den Notfall näherzubringen.

Der evaluierte Alkoholpräventionsworkshop „Tom & Lisa“ für Schuklassen richtet sich an Schüler/innen im Alter von 13 bis 15 Jahren aller Schultypen und besteht aus 2 Modulen à 2 Stunden. Zwischen den beiden Modulen werden über die Schülerinnen und Schüler die Eltern mit einbezogen.

Programm und Anmeldeformular der Schulung hier
Weitere Informationen zu "Tom & Lisa" und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier

Jahresprogramm 2014


40749 R by Uwe-Steinbrich pixelio.de
Die NLS feiert 2014 ihr 65-jähriges Jubiläum. Gleichwohl ist sie fachlich weiterhin stets darum bemüht, auf der Höhe und "up-to-date" zu sein - wie das Jahresprogramm 2014 beweist, das erneut zahlreiche und interessante Angebote zu den Themen Suchtprävention, Suchthilfe, QM und berufliche Integration umfasst. Rückfragen nehmen wir gern entgegen - Anmeldungen selbstverständlich auch!   
Bild: © Uwe Steinbrich, pixelio 

In einer Spirale nach oben

Titelblatt 04-12-2013In einer Spirale nach oben - Arbeitshilfe zur Reduktion des eigenen Glücksspielverhaltens
Die „Spirale nach oben" ist ein Programm, welches Spielern die Möglichkeit bietet schrittweise einen Prozess zur Reflexion und Reduktion des eigenen Spielverhaltens anzugehen. Der Spieler selbst bestimmt das Arbeitstempo und - soweit organisatorisch möglich - die Kontaktfrequenz zum Berater. Der Prozess wird keiner zeitlichen Vorgabe unterworfen, sondern orientiert sich ausschließlich an den Möglichkeiten des Spielers.

Die Arbeitshilfe kann als 44-seitiges gebundenes Manual bei der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen bestellt werden bzw. steht allen Interessenten kostenfrei als download zur Verfügung.