• Kompetent in Suchtfragen

    Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen ist die Dachorganisation aller Suchthilfe-Einrichtungen und Selbsthilfe-Organisationen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V.

  • „HaLT – Hart am LimiT“

    HALT Niedersachsen ist ein bundesweites Alkoholpräventionsprojekt, das entwickelt wurde, um den Trend der steigenden Zahlen der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt werden müssen, entgegen zu wirken.

    Weiterführende Informationen zum Projekt.

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    Alle Publikationen der NLS können sie online auf unserer Materialienseite Bestellen.

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AKTUELL: Corona-Virus und Suchthilfe

Bild coronavirus 4981176 640Informationen für Betroffene und Ratsuchende sowie für Fachstellen für Sucht und Suchtprävention in Niedersachsen

Das Auftauchen des Corona-Virus in Deutschland führt zu massiven Veränderungen. Damit verbunden sind auch weitreichende Folgen für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen sowie für die Angebote und die (Finanzierungs-)Strukturen des Suchthilfesystems.

Information für Betroffene und Ratsuchende: Die Beratungsstellen sind weiterhin erreichbar! Rufen Sie an oder suchen Sie den Kontakt über das Internet!

Für die Mitarbeitenden der Suchthilfe stellen wir Informationen rund um das Thema Corona-Krise zur Verfügung, die wir zusammengestellt haben und regelmäßig aktualisieren.

Sollten Sie weitere wichtige Informationen haben, dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Die gesamte NLS – Vorstand und Geschäftsstelle – ist bemüht, das niedersächsische Suchthilfesystem nach Kräften zu unterstützen, um die Krise mit allen Auswirkungen zu bewältigen. Die NLS ist unter den bekannten Kontaktdaten wie gewohnt erreichbar.

Wir weisen zugleich auf ein Angebot für Fachstellenleitungen in Niedersachsen hin. Wir laden diese ein, sich einer virtuellen Gruppe der „FSS-Leitungen Niedersachsen“ auf PrevNet im Rahmen der inforo.online-Plattform der BZgA anzuschließen. In einem geschlossenen Nutzerkreis können die angemeldeten Teilnehmer*innen Dokumente einstellen und sich in Chaträumen zu unterschiedlichen Themen austauschen, um so andere von eigenen guten Erfahrungen profitieren zu lassen und selbst gute Ideen von anderen zu erhalten.

Unter dem Button "Weiterlesen" finden Sie aktuelle Information zu folgenden Themen:
·        Erreichbarkeit der Fachstellen für Sucht und Suchtprävention
·        Erreichbarkeit und Veranstaltungen der NLS
·        Niedersächsische Erlasse, Verordnungen, Beschlüsse etc., Fachstellenarbeit
         allgemein
·        Reha (Informationen der Leistungsträger u.a.)
·        Substitutionsbehandlung und -begleitung /Informationen für substituierende Ärzte
·        Politische Aktivitäten: Zahlreiche Hilferufe der Fachgesellschaften
         und Wohlfahrtsverbände
·        Informationen und Hilfen zur Unterstützung der Arbeit in den Fachstellen
         für Sucht und Suchtprävention
·        Weitere wichtige Informationsquellen

Bleiben Sie gesund! Alles Gute.
Ihr Team der NLS

Erreichbarkeit der Fachstellen für Suchthilfe und Suchtprävention

Die Suchtberatungsstellen im Land Niedersachsen stehen den Hilfesuchenden auch jetzt zur Verfügung! Die Beratung erfolgt in der Regel telefonisch und per E-Mail. In einigen Regionen finden weiterhin persönliche Gespräche unter besonderen Schutzvorkehrungen in den Beratungsstellen statt.

In der Adressdatenbank der NLS finden Sie alle der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen zugehörigen Suchtberatungsstellen. Ein Teil der Beratungsstellen bietet auch Online-Beratung an.

Ergänzend zu den Angeboten der Fachstellen für Sucht und Suchtprävention vor Ort gibt es zahlreiche Online-Angebote für Rat- und Hilfesuchende rundum das Thema Sucht. Sie bieten Informationen und häufig auch Beratungsmöglichkeiten. Teilwiese gibt es auch Online-Programme, die eine Konsumreduktion unterstützen. Links finden Sie auf unserer Seite unter „Informationen – Projekte – Portale“ hier.
 

Erreichbarkeit und Veranstaltungen der NLS


Auch wir wollen die Ausbreitung des Coronavirus möglichst eindämmen bzw. verhindern. Deswegen arbeiten viele Mitarbeiter*innen der NLS überwiegend im Homeoffice. Die Geschäftsstelle ist aber zu den gewohnten Zeiten besetzt und wir sind gleichwohl per Telefon und Mail erreichbar. Die Arbeit geht weiter und wir sind weiter für Sie da.

Der aktuellen Risikoeinschätzung des Robert-Koch-Instituts und des Landes Niedersachsen folgend sagen wir vorsorglich alle Veranstaltungen bis zum 15.05.2020 ab. Wir hoffen, die Angebote zum späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Niedersächsische Erlasse, Verordnungen, Beschlüsse etc., Fachstellenarbeit allgemein

  • 24.03.2020 - Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2). Maßnahmen nach § 28 Abs. 1 IfSG, Beschränkungen von sozialen Kontakten hier: Einrichtungen der Hilfe gem. §§ 67 ff. SGB XII sowie zum Betrieb niedrigschwelliger  Einrichtungen und von Angeboten für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen und exzessivem Konsum (hier)
  • 26.03.2020 - Ministerium für Inneres und Sport: Deckung von Notfallbedarfen bei Schutzmaterialien in Zusammenhang mit 2019-nCoV (hier)
  • 01.04.2020 - Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Das Nds. MS verhängt durch fachaufsichtliche Weisung (hier) vom 30. März 2020 einen Aufnahmestopp unter anderem für CMA-Einrichtungen, ALLERDINGS mit der Möglichkeit, dass die Heime weiter Klient*innen aufnehmen können, sofern diese eine 2-wöchige Quarantäne für die neu aufgenommenen sicherstellen können.
  • 01.04.2020: Ergänzend zur Verordnung der Landesregierung vom 19.03.2020 hat der Krisenstab zur Bekämpfung der Pandemie am 31.3.2020 zum weiteren Betrieb von Suchthilfeeinrichtungen in Niedersachsen während der Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit COVID 19 dem nachstehenden Auslegungshinweis zugestimmt: „…Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen im Bereich der Sucht- und Drogentherapie von Abhängigkeitserkrankten oder im Bereich der Behandlung von psychiatrischen und psychosomatischen Störungen entscheiden unter Abwägung der medizinischen Faktoren nach eigenem Ermessen, ob die dringende medizinische Notwendigkeit für die vorgehaltenen Therapien gegeben ist und entsprechend weiter durchzuführen ist. Die Weiterführung der Behandlung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen und psychiatrischen Erkrankungen trägt dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen und entlastet die medizinische Infrastruktur. Insoweit wird auf § 1 Abs. 3 und 4 der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Virus Krankheit COVID-19 vom 18.03.2020 verwiesen." (Hinweis: Eine Veröffentlichung dieses Hinweises im Nds. Gesetz- und Verordnungsblatt erfolgt nicht.)
  • 23.04.20 Am 31.3.2020 startete das Centre for Drug Research an der Frankfurter Goethe-Universität einen Online-Aufruf an die ambulante Drogenhilfe, ihre Erfahrungen im Hinblick auf Szenealltag und Hilfsmaßnahmen in Zeiten der Corona-Krise zu teilen. Schwerpunkt sind dabei urbane Szenen von marginalisierten Konsument*innen „harter“ Drogen. Die ersten Zwischenergebnisse der Studie „Corona, ‚harte‘ Szenen und Drogenhilfe“ wurden nun auf 2,5 Seiten veröffentlicht. Die Forscher*innen freuen sich über weitere (Verlaufs)Berichte aus der Praxis. Hier finden sie den Fragebogen.
  • 27.04.20 Das niedersächsische Ministerium für Soziales Gesundheit und Gleichstellung hat gemeinsam mit dem Niedersächsischen Gesundheitsamt aktuelle Hinweise zu Maßnahmen der Infektionsprävention bei COVID-19 in Pflege- und Behinderteneinrichtungen veröffentlicht. Unter anderem wird in der Handreichung die Möglichkeit für diese Einrichtungen beschrieben, Klient*innen direkt nach der Entgiftungsbehandlung aufzunehmen, ohne 14 Tage Quarantäne vorschalten zu müssen. Die gesamte Handreichung finden Sie hier.
  • 13.05.20 Die Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai 2020, die am 11. Mai in Kraft getreten ist regelt in §3 Punkt 6, dass der Besuch in Suchtberatungsstellen unter Einhaltung der Hygeneregeln wieder möglich ist. Nach Auskunft des Ministeriums gilt das auch für Gruppenangebote.
  • 19.05.2020 Aus einer Pressemitteilung Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geht hervor, dass die Besuchsregelungen erweitert wurden." Die Landesregierung erleichtert die Besuchsmöglichkeiten in Heimen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie für Menschen mit Behinderungen und in Krankenhäusern. Bereits seit dem 17. April sind Besuche unter Einhaltung eines individuellen und vom örtlichen Gesundheitsamt genehmigten Hygienekonzeptes möglich. Ab kommenden Mittwoch (20.05.2020) haben Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Patientinnen und Patienten das Recht von einer benannten Person besucht zu werden. Bedingung ist weiterhin die Einhaltung strenger Hygienevorschriften."
    Die Verordnung ist noch in der Abstimmung, die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.
  • 22.05.20 Hier finden Sie die aktualisierte Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in der Lesefassung, die am 25.05.20 in Kraft tritt.
  • 27.05.2020 Gruppenangebote sind wieder gestattet.
    In den FAQs des Landes Niedersachsen wird nun auch die Frage nach Gruppenangeboten eindeutig beantwortet. Dort heißt es:
    Wie ist das mit Selbsthilfegruppen oder Gruppenangeboten in Hilfs- und Beratungseinrichtungen?
    Gruppenangebote in einer sozialen Hilfs- und Beratungseinrichtung für suchtkranke Menschen sind wieder zulässig, natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Gleiches gilt auch für die Einzelberatung in solchen Einrichtungen (z.B. Gewaltberatungsstellen, Schwangerschaftsberatungen, Suchtberatungen, Täterberatungen).
  • 22.06.20 Hier finden sie die heute in Kraft getretene Fassung der Corona Verordung des Landes Niedersachsen in der Lesefasung.
  • 06.07.20  Hier finden sie die heute in Kraft getretene Fassung der Corona Verordung des Landes Niedersachsen in der Lesefasung. Änderungen sind gelb hervorgehoben.
  • 13.07.2020 Heute ist eine neue niedersächsische Corona Verordnung in Kraft getreten. Die Verordnung wurde neu strukturiert ist nun kompakter und übersichtlicher. Regelungen die speziell die Bereiche „Betreuung, Bildung, soziale Einrichtungen“ betreffen sind im Vierten Abschnitt ab § 15 zu finden. Hier.
  • Am 1.8 ist eine überarbeitete Corona Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. Hier ist sie in der Lesefassung zu finden, die Änderungen sind gelb hervorgehoben. Zu beachte ist die Änderung in §3 Absatz 4 nachdem in Hygienekonzepten das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen nun sichergestellt werden muss.
  • 31.08.20 Die Corona Verordnung des Landes Niedersachsen wurde erneut überarbeitet.Hier finden Sie die Version, die am 29.8.2020 in Kraft getreten ist. Die Änderungen sind gelb hervorgehoben. Überarbeitet wurde auch der Bußgeldkatalog. Die aktuelle Version finden Sie hier.
  • 15.09.20 Am 12.09 ist die aktualisierte Corona Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. Es gibt nur wenige Änderungen, für teile der Suchthilfe könnte interessant sein, dass Prostitution unter Auflagen nun wieder gestattet ist (§8).


 

Reha allgemein (Informationen der Leistungsträger u.a.)

  • Aktuelle Informationen der Rentenversicherung zum Thema Corona finden Sie hier.
  • Informationen der DRV zu Anforderungen an die Tele-Reha-Nachsorge befinden sich hier
  • 17.03.2020 - DRV Bund: Erbringung von Leitsungen der ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker und der Suchtnachsorge hier
  • 17.03.2020 - DRV Bund: Medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker - Nahtlosverfahren und andere Fälle der anschließenden Rehabilitation hier
  • 17.03.2020 - DRV Bund: Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2) hier
  • 18.03.2020 - DRV BS-H: Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2) Auswirkungen auf die Erbringung von Leistungen der ambulanten medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker und der Suchtnachsorge (Rundschreiben 18/2020) (hier) und und dazu der FAQ-Katalog vom 31.3.2020 (hier)
  • 27.03.2020 - DRV Bund: Aufnahme und Fortführung der stationären Rehabilitation Abhängigkeitskranker: Gespräche über eine länderübergreifende Regelung für die stationäre medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker (Rundschreiben Nr. 17/2020) hier
  • 30.03.2020 In Niedersachsen hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit einer Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit Covid 19 (Nds. GVBL Nr.2/2020, ausgegeben am 19.03.2020) für Irritationen gesorgt. In einem Schreiben an Herrn Dr. Heuer hat sich die LAG FW auf Bitte der NLS an das Ministerium gewandt mit dem Ziel, auf die besonderen Umstände und Versorgungsbedarfe der suchtkranken Menschen in Niedersachsen auch in der aktuellen Situation aufmerksam zu machen. Das Schreiben ist ein Appell, mit Augenmaß vorzugehen und die dringend notwendige Beratung und Behandlung der suchtkranken Patienten einschließlich der niedrigschwelligen Arbeit, der Substitution und der med. Reha aufrecht zu erhalten und die bestehende Infrastruktur des Suchthilfesystems insgesamt nicht zu gefährden. Inzwischen liegt die positive Antwort des Ministeriums vor, diese finden Sie hier.
  • 02.04.2020 Kein zwingender Aufnahmestopp für die Behandlung Abhängigkeitskranker –DRV Bund hat sich bewegt
    Der Entscheidung der DRV Bund, dass die Empfehlung an alle stationären Rehabilitationseinrichtungen (Rundschreiben Nr. 15/2020) nicht mit einem Aufnahmestopp gleichzusetzen ist, dass also die stationäre Rehabilitation Abhängigkeitskranker fortgeführt werden können, hat sich auch die Krankenkassen (GKV) angeschlossen. hier
  • 02.04.2020 - Mit einem Rundschreiben (18/2020) hat die DRV Bund auf die Vergütung von Reha-Leitungen unter Quarantänemaßnehmen hingewiesen. Sollte eine Einrichtung insgesamt unter Quarantäne gestellt werden und Heilbehandlungen nicht mehr möglich sein, greifen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz. hier
  • 02.04.2020 - Mit einem Rundschreiben (19/2020) hat die DRV Bund die Zertifizierungspflicht der stationären medizinischen Rehabilitations-Einrichtungen nach § 37, Abs. 3 SGB IX bis zum Jahresende ausgesetzt. hier
  • 03.04.2020 - SodEG: Die DRV Hannover – Braunschweig erklärt das Verfahren und informiert über Details in Bezug auf die Umsetzung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes (Rundschreiben Nr. 10-2020)
  • 03.04.2020 - Hier finden Sie die Kurzlinks zu den Formularen: Antrag auf Zuschuss - Medizinische Rehabilitationseinrichtungen (G7170) 
  • 06.04.2020 - Die DRV Bund informiert über die Umsetzung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes, erläutert das Verfahren und nennt Rahmenbedingungen (Rundschreiben 20/2020) Antragsformular, ebenso die DRV Braunschweig - Hannover (Rundschreiben 10/2020).
  • 06.04.2020 -Tageskliniken: Die DRV Bund informiert über die Bedingungen der Fortführung der ganztägig ambulanten RehabilitationRundschreiben 21-2020
  • 06.04.2020 - Die DRV Bund empfiehlt, Verschiebungen von Neuaufnahmen in Reha-Einrichtungen stets für die von der Bundesregierung für die Beschränkung sozialer Kontakte ausgesprochene Frist zu verlängern. (Rundschreiben 22-2020).
  • 06.04.2020 – Zwischenzeitlich liegt die Antwort des Nds. Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung auf die Anfrage der LAG FW vom 30.03.2020 vor. Das MS versichert, dass die Aufrechterhaltung der Suchtkrankenversorgung in Niedersachsen auch in der derzeitigen Krisensituation eine hohe Priorität hat und auf Landesebene Maßnahmen und Regelungen getroffen wurden, um die Behandlung abhängigkeitserkrankter Menschen durch qualifizierte Angebote weiter zu ermöglichen.
  • 17.04.20. Mit dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass im Sinne eines Sicherstellungsauftrags zugunsten der sozialen Dienstleister wirtschaftlich nachteilige Folgen der Coronavirus-Pandemie durch Zuschusszahlungen abgefedert werden können. Bei der deutschen Rentenversicherung Bund gibt es hier eine Antragsformular sowie eine Liste der regional zuständigen Rentenversicherungen.
  • 17.04.20 Ein Rundschreiben der DRV Bund zu Auswirkungen von Quarantäne einzelner Versicherten bzw. von medizinischen Reha-Einrichtungen auf Übergangsgeld und Pflegekosten finden Sie hier.
  • 20.04.2020 - Die DRV Braunschweig-Hannover  hat die Möglichkeit der telefonischen Erbringung von therapeutischen Einzelgesprächen der ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker und Leistungen zur Suchtnachsorge bis zum 06.05.2020 verlängert. hier.
  • 23.04.20 Der VDEK verlängerte die Möglichkeit telefonisch geführte Termine der ambulanten Rehabilitation und Nachsorge regulär abzurechnen. Hier. Nach telefonischer Auskunft des VDEK, wird dieses Verfahren bis mindestens Ende Mail verlängert werden. Ein Schrieb wird folgen.
  • 07.05.20 Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat Forschungsergebnisse zur Auswirkung der Corona Krise auf die Psyche, FAQs zu Versorgung sowie Tipps zur Digitalen Versorgung hier zusammengestellt.
  • 08.05.20 Die Möglichkeit, Einzelgespräche in der ambulanten Reha und der Nachsorge telefonisch zu führen, wurde von der DRV bis zum 31.05.20 verlängert. Hier.
  • Die DRV Bund hat Empfehlungen zu hygienischen Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona Pandemie in der stationären Reha veröffentlicht. Einige Passagen sind sicherlich auch für den ambulanten Bereich bedenkenswert. Hier.
  • 24.06.20 Die DRV Bund weist in einem Schreiben darauf hin, dass Gruppenangebote im Rahmen der Nachsorge unter Berücksichtigung der Auflagen in den jeweiligen Bundesländern wieder durchgeführt werden können. Darüber hinaus finden sich Informationen zu möglichen Fristverlängerungen. Hier.
  • 11.08.20 Wenn in den vorherigen Monaten Zu- oder Vorschüsse nach dem SodEG durch Träger der Rentenversicherung erhalten wurden, gibt es die Möglichkeit. eine Weitergewährung dieser Leistungen zu beantragen. Details finden Sie hier. Eine Hilfestellung der DRV zum Ausfüllen eine eines Dokuments mit JavaScript finden Sie hier.
  • 26.08.20 Die DRV informiert über zwei Sachverhalte. Zum einen wird die Frist für die Erbringung abrechenbarer therapeutischer Leistungen Via Telefon bis zum 30.09.2020 verlängert.
    Zum anderen gibt es die Möglichkeit, wegen der Mehrkosten der Corona Pandemie einen Aufschlag von 25 Cent je erbrachter Leistung in der ambulanten Reha und der Nachsorge in Rechnung zu stellen. Hier.

Substitutionsbehandlung und -begleitung / Informationen für substituierende Ärzte


Hinweise für substituierende Ärzte und verschiedene Schreiben bzgl. Substitution, u.a. von der Kassenärztlichen Vereinigung, sind auf der Seite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V (DHS) verlinkt

02.04.2020 - Die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen - BAS - hat laufend aktualisierte Fragen und Antworten – Substitution und SARS-CoV-2 veröffentlicht. Der Link: FAQs – Substitution und SARS-CoV-2.

02.04.2020 Das Forum Substitutionspraxis (https://www.forum-substitutionspraxis.de/covid-und-substitution) veröffentlicht zu Covod-19 und Substitutionshandlung in unregelmäßigen Abständen Extra-Rundbriefe, solange die Epidemie in Deutschland anhält.

22.04.20 Gestern ist die SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung in Kraft getreten. Darin enthalten sind Passagen, die das Substitutionsrecht betreffen. Mehrere Vorschriften in der BtMVV werden für die Zeit der Covid-19-Epidemie den Anforderungen der Infektionsprävention angepasst.
Eiine Kurzfassung der zentralen Änderungen finden Sie hier.

30.04.20 Die Bundesärztekammer hat eine Liste mit häufig gestellten Fragen zu der: BtMVV und Richtlinie der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger um Änderungen infolge der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung aktualisiert.
Beantwortet werden 22 Fragen rund um die Substitutionsbehandlung mit Berücksichtigung der aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite (SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung). Hier.

07.05.20 Die Initiative Substitutionsversorgung Opioidabhängiger Patient*innen hat ein „10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise und Anpassung der Vergabe-bedingungen in der Corona-Pandemie“ veröffentlicht. Neben Empfehlungen für den Umgang mit Substitution in der aktuellen Lage gibt es auch kompakt zusammengefasste Informationen zu Notwendigkeit, Wirksamkeit und grundsätzlichen Problemen der Substitutionsbehandlung.

08.09.20 Die Deutsche Aidshilfe e.V., der akzept Bundesverband e.V., der JES Bundesverband e.V., die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., Freiraum Hamburg e.V. und VISION Köln e.V. haben mit Unterstützung durch Indivior Deutschland GmbH das Positionspapier „Zeit für eine neue Normalität–Substitutionsversorgung langfristig und nachhaltig verändern“  veröffentlicht. Es geht um die Sicherstellung der Versorgung, unter anderem durch die Verlängerung der Maßnahmen, die unter den COVID 19 Bedingungen ergriffen wurden.

Politische Aktivitäten: Zahlreiche Hilferufe der Fachgesellschaften und Wohlfahrtsverbände

Infolge der COVID-19-Pandemie haben Fachgesellschaften und Verbände aus den Arbeitsfeldern Suchthilfe, Suchtmedizin und weiteren Bereichen Stellungnahmen und Hilferufe an die Politik verfasst. Auch hier ist es das vordringliche Ziel, eine notwendige Versorgung suchtkranker Menschen soweit wie möglich sicherzustellen. Außerdem geht es um die Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen der Suchthilfeeinrichtungen. Eine Zusammenstellung der Stellungnahmen und weitere Informationen für Fachkräfte aus der Suchthilfe findet sich auf der Internetseite der DHS  

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Ludwig, setzt sich ebenfalls für die Aufrechterhaltung niedrigschwelliger Angebote der Suchthilfe, eine stabile Fortführung der Substitutionsbehandlung und einen möglichst weitgehenden Erhalt der Suchtrehabilitation ein. Auf der Schwerpunktseite COVID-19 und Suchtthemen sind Informationen zu finden, unter anderem auch zum Sozialschutz-Paket zur Pandemie.
30.03.2020: PM der Drogenbeauftragen der Bundesregierung: "Suchtrehabilitation bleibt trotz Corona bestehen" (hier)
 
02.04.2020 Die Corona-Pandemie wirkt sich auf die Versorgung der Suchtkranken sowie auf die Liquidität in den Einrichtungen der Suchthilfe aus. In den letzten Tagen und Wochen sind daher mehrere Gesetze zum Corona-Schutzschirm in Kraft getreten, die für stationäre Rehakliniken und ambulante Dienste und Einrichtungen in der Suchthilfe von Bedeutung sind, und zwar

Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen (COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz)  hier

Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket, SodEG) hier

Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite hier

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht hier

Nach Auskunft der Caritas (CaSu - InfoBrief 12/2020) bedeutet dies für die Suchthilfe, „dass die Leistungsausfälle der Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation, die auf der Grundlage des SGB V, in Verbindung mit einem Versorgungsvertrag nach § 111, Abs. 5 SGB, finanziert werden, über das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz kompensiert werden können. hier

Leistungsausfälle der Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation nach dem SGB VI, sowie die sozialen Dienste und Einrichtungen in der Suchthilfe wurden in das Sozialschutzpaket aufgenommen, das nun als Sozialdienstleistungs-Einsatzgesetz (SodEG) bezeichnet wird. hier
Als Ergänzung und Erklärung zum Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise, in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag (Sozialdienstleister-Einsatzgesetz - SodEG), hat das BMAS aktuell FAQ´s und Verfahrensabsprachen veröffentlicht. 

02.04.2020 - Stellungnahme der DHS und weiterer Suchtfachverbände: Entzugsbehandlungen aufrechterhalten
Entgiftungsbehandlungen sind derzeit so wichtig wie nie, um die notwendige Versorgung und medizinischen Betreuung für Abhängigkeitskranke aufrecht zu erhalten. Darauf hat u.a. die DHS in einer Stellungnahme vom 27.03.2020 hingewiesen. Diese kann auch regional verwendet werden, um die zuständigen Stellen zu informieren, die Aufnahme- und Behandlungsstopps erlassen können. hier

02.04.2020 Suchthilfe rettet Leben – in Krisenzeiten notwendiger denn je! – Stellungnahme der DHS und weiterer Fachverbände vom 27.03.2020
Mit einem Appell, die Grundversorgung in der Suchthilfe aufrecht zu erhalten, wenden sich die DHS und ihre Mitgliedsverbände mit einer Stellungnahme an die gesamte Landschaft der Versorgung der Suchthilfe. Der Tenor: Die Aufrechterhaltung der Grundversorgung in der Suchthilfe ist – gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie – wesentlich für die Gesundheit und das Überleben abhängigkeitskranker Menschen. hier  

02.04.2020 Umsetzung des Sozialdienstleistereinsatzgesetz (SodEG): Antragsformulare für Leistungen nach dem SodEG sind zugänglich auf der Homepage der DRV Bund hier

02.04.2020 Die BAG FW hat auf Basis einer Abfrage in den Verbänden eine Bestandsaufnahme erstellt und gesetzliche Nachbesserungen für Entschädigungszahlungen der Dienste und Einrichtungen benannt. hier 

06.04.2020 Das Bundesamt für Soziale Sicherung -BMAS- hat auf eine Anfrage der DHS vom 13.3.2020 zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Einrichtungen der Suchthilfe geantwortet. hier

06.04.2020 Nach Informationen der Caritas werden die Suchtfachverbände und die DHS die DRV und GKV darauf hinweisen, dass trotz möglicher Ausgleichszahlungen für die Träger/Einrichtungen in der ARS ein Defizit bleibt, da sich die Ausgleichszahlung auf die finanziellen Grundlagen in 2019 beziehen. Es soll ferner zeitnah eine Nachbesserung zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz gefordert werden mit dem Ziel, dass noch nicht berücksichtigte Leistungen wie die ambulante Rehabilitation Abhängigkeitskranker, die (Reha-)Nachsorge sowie die tagesklinischen Leistungen gesetzlich nachgebessert werden. Zusätzlich soll erreicht werden, alle Bereiche der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker als systemrelevant anzuerkennen und einzustufen. Das soll mit dazu beitragen, die Arbeitsfähigkeit der Suchthilfe zu erhalten und somit die Versorgung suchtkranker Menschen, auch unter den Bedingungen des Coronavirus, sicherzustellen (CaSu-Info Brief 14).

06.04.2020 Ein Statement zur Wichtigkeit der sozialen Arbeit in der Coronakrise der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. finden Sie hier

08.04.2020  - Mit einer Stellungnahme an die Politik haben die DHS und ihre Mitgliedsverbände darauf aufmerksam gemacht, dass die Sucht-Selbsthilfe als unverzichtbarer Bestandteil des Suchthilfesystems gerade in Krisenzeiten notwendiger denn je ist. hier.   

08.04.2020 - Das System der Hilfen für Abhängigkeitskranke muss auch in der derzeitigen Krise arbeitsfähig bleiben. Die ambulanten, ganztägig ambulanten und stationären Bereiche der Suchthilfe sowie Leistungen zur sozialen Teilhabe, insbesondere der ambulanten und besonderen Wohnformen für suchtkranke Menschen und der selektiven Suchtprävention sollten als systemrelevant deklarieren werden. Diese Forderung haben die DHS und die Suchtverbände in einem gemeinsamen Schreiben an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefordert. hier

23.04.20 Eine Stellungnahme der BAGFW zum Referentenentwurf einer SARS-CoV-2-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung finden Sie hier. Den Referentenentwurf finden Sie hier.

12.05.20 Der Deutsche Caritasverband e.V. hat eine umfangreiche Stellungnahme zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (BT-Drs.19/18967) veröffentlicht. Hier.

12.05.20 Vertreter fünf großer Selbsthilfeverbände haben sich gemeinsam mit der DHS in einer Stellungnahme zur Systemrelevanz der Suchtselbsthilfe an die Bundesdrogenbeauftragte und das Bundesministerium für Gesundheizt gewandt. Ziel ist es, wieder face to face Gruppentreffen unter Berücksichtigung strenger Vorgaben durchführen zu können. Hier.

22.05.20 In einem Offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger*innen fordert die Gewerkschaft ver.di, die Soziale Arbeit in der Corona-Krise entsprechend ihrer wichtigen Bedeutung zu berücksichtigen. Hier können sie den Brief lesen und eine Petition unterzeichnen.

26.06.20. Die EMCDDA hat eine Kurzinformation veröffentlicht, in der die mit der COVID-19-Pandemie verbundenen aufkommenden Risiken für Drogenkonsumierende und Betreuende und sich daraus ableitende Forderungen aufgezeigt werden. Hier.
 

Informationen und Hilfen zur Unterstützung der Arbeit in den Fachstellen für Sucht und Suchtprävention


Hinweise für Telefonberatung: Manual der DHS: „Sucht- und Drogenhotline – Manual für die Beratung am Telefon“ hier

Tipps für die Online- und Videoberatung: Handlungsempfehlungen zur kurzfristigen Umsetzung von Online-Beratung vor dem Hintergrund der Corona-Krise der TH Nürnberg hier
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Liste mit zertifizierten Videodienstanbietern veröffentlicht (hier). Mit dem Programm "Videosprechstunde CGM ELVI" wurden in einem anderen Bundesland positive Erfahrungen gemacht.

Tools für die Digitale Kommunikation: Der Paritätische Gesamtverband stellt auf seiner Internetseite einen Webzeugkoffer zur Verfügung, in welchem unter anderem verschiedene Tools zur Online-Zusammenarbeit sowie zur Konferenzschaltung enthalten sind. Die verschiedenen Programme und Hinweise bieten den Fachkräften eine Hilfestellung, die Zeit während des Kontaktverbots aufgrund der Corona-Krise im Home Office zu meistern.

02.04.2020 Videosprechstunden: Die aktuelle Entwicklung befördert den Bedarf an Videosprechstunden in unterschiedlichen Konstellationen. Liste zertifizierter Videoanbieter (eine Info der Parität)

03.04.2020: Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat viele Empfehlungen, FAQs und Informationen für die Fachkräfte der Frühen Hilfen hier zusammen gestellt.

03.04.2020 Ergänzend zur den Handlungsempfehlungen zur Video- und Onlineberatung, die von der TH Nürnberg, Institut für E-Beratung, veröffentlicht wurden (siehe oben), weisen wir auf einen podcast hin, der sowohl die Videoberatung thematisiertals auch weitere Möglichkeiten, wie Einrichtungen mit Klient*innen in Kontakt treten und sowohl digital als auch analog auf ihre Angebote aufmerksam machen können.

03.04.2020 Hier finden Sie eine Handreichung zur Krisenberatung am Telefon und per Video aus: Fachzeitschrift für Onlineberatung und computervermittelte Kommunikation (16. Jahrgang, Heft 1. Autoren: Wenzel/Jaschke/Engelhardt)

06.04.2020 Umgang mit Schutzmasken: Hier finden Sie Hinweise des RKI zur Verwendung von Masken. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert über die Verwendung von selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“), medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19 hier

07.04.2020 Ein kurzes Dokument mit Empfehlungen zur Umsetzung einer digital vermittelten Beratung/Supervision ist unter diesem Link zu finden

07.04.2020 Über die Online-Beratung und -Therapie in Zeiten der Krise informiert auch der Aufsatz der Herren Kühne und Hintenberger aus dem e-Beratungsjournal (Heft 1-2020, Seite 33-45). 

17.04.2020: Die DHS hat ein Musteranschreiben verfasst, um die Bedeutung von Suchthilfe-Maßnahmen gegenüber Dritten aufzuzeigen. Es liefert womöglich auch den Fachstellen für Sucht und Suchtprävention Argumente für die Gespräche mit den vor Ort Verantwortlichen.

25.06.2020 Zweiter Zwischenbericht der Studie „Corona, ‚harte‘ Szenen und Drogenhilfe –erste Ergebnisse einer qualitativen Erhebung“ erscheinen.
Am 1. April 2020  startete das  Centre  for  Drug Research  an  der  Frankfurter Goethe-Universität  einen Online-Aufruf  an  die  ambulante  Drogenhilfe, ihre Erfahrungen  im  Hinblick  auf  Szenealltag  und  Hilfsmaßnahmen in Zeiten der Corona-Krise zu teilen. Schwerpunkt sind dabei urbane Szenen von marginalisierten Konsument*innen „harter“ Drogen. Als Grundlage dient ein Leitfaden mit acht halb offenen Fragen zu diversen Aspekten des Themas; Antworten können entweder per E-Mail, Kurznachricht oder Sprachnachricht eingeschickt werden1. In dem zweiten Kurzbericht werden weitere Ergebnisse vorgestellt.  Es werden weiterhin sehr gerne zusätzliche Berichte entgegengenommen, um die weiteren Entwicklungen verfolgen und dokumentieren zu können. Die Erhebung wird weitergeführt, solange signifikante Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Pandemie in Kraft sind.

26.06.20 Der jes Bundesverband hat die Broschüre „COVID-19 Infos für und von Menschen, die Drogen konsumieren“ erstellt. Sie ist hier online einzusehen und hier bestellbar.


Selbsthilfe

Der Kreuzbund Sucht-Selbsthilfe-Chat ist ein Selbsthilfe-Angebot im Rahmen der Caritas Online-Beratungsplattform

07.05.20 Der Kreuzbund hat heute aktualisierte Empfehlungen für Gruppentreffen während der Corona-Pandemie veröffentlicht. Hier.

27.05.2020 Selbsthilfegruppen sind wieder gestattet
In den FAQs des Landes Niedersachsen wird nun auch die Frage nach Gruppenangeboten eindeutig beantwortet. Dort heißt es:
Wie ist das mit Selbsthilfegruppen oder Gruppenangeboten in Hilfs- und Beratungseinrichtungen?
Gruppenangebote in einer sozialen Hilfs- und Beratungseinrichtung für suchtkranke Menschen sind wieder zulässig, natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Gleiches gilt auch für die Einzelberatung in solchen Einrichtungen (z.B. Gewaltberatungsstellen, Schwangerschaftsberatungen, Suchtberatungen, Täterberatungen).

08.06.2020 Heute ist die neue Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Kraft getreten. In §3 Punkt 20 wird die Selbsthilfe nun explizit erwähnt. Die Verordnung finden sie in der Lesefassung hier

Für die Aufrechterhaltung der Kommunikation mit Hilfesuchenden, Mitgliedern und Gästen stellt der Selbsthilfeverband der Guttempler in Deutschland u.a. ein Nottelefon Sucht unter der Rufnummer 0180 365 24 07 zur Verfügung. Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen stehen an 365 Tagen im Jahr für die Beratung zur Verfügung. Kosten für die Anrufer betragen 0,09 €/Minute vom Festnetz (Mobil abweichend).

Weitere wichtige Informationsquellen


Informationen der Niedersächsischen Landesregierung zum Corona-Virus (Gesetze, Verordnungen, Erlasse, aktuelle Lage, Hinweise, Hotline, u.a. Bestellung des Newsletters möglich)
 
"Covid 19 und Suchtthemen" der Drogenbauftragen des Bundesregierung

Informtionenen über die Pandemie und den Virus: Robert-Koch-Institut

Informationen zum Coronavirus/Covid 19 der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Die Bundesregierung zum Corona-Virus

Das Land Niedersachsen hat eine Corona Hotline eingerichtet. Sie erreichen diese wochentags von 08:00 und 22:00 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 10:00 – 20:00 Uhr unter Telefon +49 (0) 511 120 6000.

Informationen der Diakonie in Niedersachsen, u.a. "Fragen und Antworten: Wie können Fachstellen für Sucht und Suchtberatung reagieren?"

Ständig aktualisierte Antworten auf FAQs rund um Corona des  Landes Niedersächsischen finden sie hier.

15.04.20 Der Landespräventionsrat Niedersachsen hat einen Sondernewsletter "Präventions-News rund um die Corona-Pandemie" mit wertvollen Informationen zu Kinderschutz und häuslicher Gewalt in der aktuellen Situation veröffentlicht. hier.
 
Anlässlich der aktuellen Corona-Krise finden Sie auf der Internetseite der DHS Informationen für Mitarbeitende der Suchthilfe. hier.

Für Hilfesuchende, Betroffene und Angehörige von Suchtkranken stellt die DHS hier fortlaufend aktuelle Informationen bereit. Dort finden Sie Angebote der DHS und ihrer Mitgliedsverbände, z.B. Informationsmaterialien, Telefon- und E-Mail-Kontaktdaten von Suchthilfe-Einrichtungen sowie digitale Angebote (z.B. Online-Suchtberatungen) und Chat-Angebote der Sucht-Selbsthilfe. 

04.05.20 Der Deutsche Präventionsrat hat eine Übersicht über bundesweite Notrufnummern sowie Online-Beratungsangebote erstellt.

Das RKI at einen Flyer zur häuslichen Quarantäne veröffentlicht.

22.05.20 Hier finden Sie die aktualisierte Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in der Lesefassung, die am 25.05.20 in Kraft tritt.

16.06.20 Das Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. stellt auf seiner Homepage kompakte Informationen zu Corona inklusive Hygiene- und Verhaltensregeln in 40 verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Hier. Darüber hinaus können dort Flyer zu Corona in 16 Sprachen kostenlos bestellt werden.

16.7.20 Hier finden Sie den aktuellen Sondernewsletter des Landespräventionsrates Niedersachsen mit Informationen rund um die Corona-Pandemie. Unter anderm gibt es einen Verweis zu Corona Verhaltensregeln in verscheidenen Sprachen.

21.07.20 Hier finden sie ein Schreiben an die Verbände zu den Maßnahmen der Bundesregierung zur Sicherung der gemeinnützigen Organisationen, in dem die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

17.08.20 Die Internetseite positiv-elternsein.de will Eltern in Krisenzeiten unterstützen. Die aktuelle Unsicherheit aufgrund der Covid-19-Pandemie ist insbesondere für Eltern belastend, denn sie tragen nicht nur für sich selbst Verantwortung, sondern auch für ihre Kinder. Die Internetseite zeigt Möglichkeiten auf, positiv mit Stress und großen Veränderungen umzugehen.

21.08.20 Das Bundesministerium für Gesundheit hat Informationen zu unterschiedlichen Aspekten Corona Pandemie in leichter Sprache verfasst. Hier.

15.09.20 Eine vom ZI Mannheim und der Universitätsklinik Nürnberg initiierte Befragung zeigt, dass der covid-19-bedingte Shutdown ein guter Nährboden für Süchte gewesen zu sein scheint. Der Konsum von Alkohol stieg bei über einem Drittel der Befragten an. Hier.
17.09.20 Corona und Arbeitsschutz: Hier finden Sie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, die von den beratenden Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ermittelt bzw. angepasst und vom BMAS im Gemeinsamen Ministerialblatt bekannt gegeben wurde. Sie hat somit Gültigkeit.
 

 


06.04.2020 - Das Bundesamt für Soziale Sicherung - BMAS – hat auf eine Anfrage der DHS vom 13.3.2020 zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Einrichtungen der Suchthilfe geantwortet. (Link -5 )

06.04.2020 - Nach Informationen der Caritas werden die Suchtfachverbände und die DHS die DRV und GKV darauf hinweisen, dass trotz möglicher Ausgleichszahlungen für die Träger/Einrichtungen in der ARS ein Defizit bleibt, da sich die Ausgleichszahlung auf die finanziellen Grundlagen in 2019 beziehen. Es soll ferner zeitnah eine Nachbesserung zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz gefordert werden mit dem Ziel, dass noch nicht berücksichtigte Leistungen wie die ambulante Rehabilitation Abhängigkeitskranker, die (Reha-)Nachsorge sowie die tagesklinischen Leistungen gesetzlich nachgebessert werden. Zusätzlich soll erreicht werden, alle Bereiche der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker als systemrelevant anzuerkennen und einzustufen. Das soll mit dazu beitragen, die Arbeitsfähigkeit der Suchthilfe zu erhalten und somit die Versorgung suchtkranker Menschen, auch unter den Bedingungen des Coronavirus, sicherzustellen (CaSu .Info Brief 14).

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