Arbeitsplatz

DHS-Internetseite "Vorbeugen. Helfen. Vernetzen. Aktiv werden bei Konsum und Sucht am Arbeitsplatz"
 
 Fortbildung der NLS zur Qualifizierung für die nebenamtliche Suchtarbeit im Betrieb

Prev@WORK - Suchtprävention im Ausbildungskontext

Betriebliche Suchtprävention - Schulung von betrieblichen Funktionsträgern
 
Betriebliche Suchtprävention - Qualifizierung für die Suchtberatung im Betrieb
 
Betriebliche Suchtprävention - Schulungsseminar für Auszubildene
 

Vorbeugen. Helfen. Vernetzen.

Aktiv werden bei Konsum und Sucht am Arbeitsplatz.

Unter www.sucht-am-arbeitsplatz.de sind zahlreiche Informationen zum Thema der betrieblichen Suchtprävention und -hilfe zu finden. Die Seite ist von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Barmer GEK.


Fortbildung der NLS zur Qualifizierung für die  nebenamtliche Suchtarbeit im Betrieb


Diese Fortbildung qualifiziert Betriebsangehörige für die Arbeit als nebenamtliche Ansprechpersonen für Menschen mit Suchtproblemen. Insbesondere werden die Teilnehmenden auf die Beratung und Information von Personalverantwortlichen vorbereitet.
Die Fortbildung wird von erfahrenen Referentinnen und Referenten aus dem Bereich der Suchthilfe und Prävention wie auch der Kosten- und Leistungsträger sowie dem Wissenschaftsbereich durchgeführt und von der NLS veranstaltet.
Der Kurs umfasst 160 Unterrichtsstunden, in sieben Blöcke aufgeteilt.

Flyer 2018

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 Logo PrevWORK rSuchtprävention im Ausbildungskontext

Prev@WORK ist ein seit 2008 erprobtes, erfolgreich evaluiertes und ganzheitlich organisiertes Suchtpräventionsprogramm mit bundesweiter Verbreitung. Entwickelt wurde Prev@WORK von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin (pad.e.V.). Prev@WORK wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Ziele:

Prev@WORK richtet sich an, betriebliche Entscheidungsträger/innen, um die strukturelle Verankerung der betrieblichen Suchtprävention zu fördern.
Prev@WORK richtet sich an Ausbilder/innen und Lehrende, um deren Hintergrundwissen und Handlungskompetenz zu erweitern.
Prev@WORK richtet sich an Auszubildende, um ihnen zielgruppengerechte Präventions- und Frühinterventionsseminar anbieten zu können.

Kurzbeschreibung:

Prev@WORK bietet unterschiedliche Module an.

  • Beratung für Führungskräfte: Implementierung gesundheitsförderlicher Angebote/Strukturen, Dienstvereinbarung Sucht/Suchtprävention, Entwicklung eines Handlungskonzeptes.
  • Schulung der Ausbilder/innen: Wissens- und Kompetenztraining zu Risikofaktoren, Problemerkennung und erfolgreicher Kommunikation.
  • Seminare für Auszubildende: Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Suchtmitteln, Erhöhung von Risikokompetenz und Verringerung von schädlichen Folgen, z.B. Fehlerquoten, Arbeitsaus- und -unfällen.

Prev@WORK wird in Niedersachsen ausschließlich von in dem Programm geschulten Fachkräften für Suchtprävention durchgeführt.

Besonderheiten/ Kosten:

Die Seminare für Auszubildende finden in Form eines 2-tägigen Grundlagenseminars (z.B. im 1. Ausbildungsjahr) und eines 2-tägigen Aufbauseminars (z.B. im 3. Ausbildungsjahr, ggf. auch früher) statt.
Das Honorar ist mit den jeweiligen Anbietern auszuhandeln.

Bezugsquelle/Ansprechperson:

In Niedersachsen wird Prev@WORK ausschließlich über in dem Programm geschulte Fachkräfte für Suchtprävention angeboten.

Darüber hinaus sind die Referentinnen für Suchtprävention der NLS Ansprechpartnerinnen.
Ricarda Henze (Tel.: 0511 / 626266-17, Email)
Ingeborg Holterhoff-Schulte (Tel.: 0511 / 626266-16, Email)

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Betriebliche Suchtprävention –

Schulung von betrieblichen Funktionsträgern

Immer mehr Betriebe und Verwaltungen nehmen ihre Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst und widmen sich dem Thema der Suchtgefährdung und dem Ziel der Suchtprävention.
Betriebe können Fachkräfte für Suchtprävention ansprechen und mit ihnen gemeinsam das Thema in ihrer Institution bearbeiten.
Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Personalverantwortung im Betrieb. 

Ziele:

  • Vermittlung von erforderlichen Kenntnissen für die erfolgreiche Durchführung von präventiven Maßnahmen und Interventionen
  • Erhöhung des Wissens und die soziale Handlungskompetenz des Einzelnen im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen
  • Schaffung eines einheitlichen Problemverständnisses als Basis für ein gemeinschaftliches Handeln

Kurzbeschreibung:

Folgende Themen werden bearbeitet:
  • Präventionsauftrag des Betriebes: Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit
  • Ursachen von Sucht und Suchtmittelmissbrauch
  • Wahrnehmen, Erkennen und Ansprechenvon Auffälligkeiten
  • suchtfördernde Strukturen im Betrieb
  • rechtliche Grundlagen für Interventionen
  • Fürsorge-, Kärungs- und Stufengespräch kompetent führen
  • externe Beratungs-, Therapie- und Selbsthilfeangebote
  • Wiedereingliederung
  • Rückfall
  • Prävention

Besonderheiten/Kosten:

Die Schulung sollte eine Mindestdauer von acht Stunden haben. Das Honorar ergibt sich aus Art und Umfang der Maßnahme.

Bezugsquelle/Ansprechpersonen:

Fragen Sie bei den Fachkräften für Suchtprävention bzw. in Ihrer Fachstelle für Sucht und Suchtprävention nach.

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Betriebliche Suchtprävention –

Qualifizierung für die Suchtberatung im Betrieb

Immer mehr Betriebe und Verwaltungen nehmen ihre Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst und widmen sich dem Thema der Suchtgefährdung und dem Ziel der Suchtprävention.
Betriebe können Fachkräfte für Suchtprävention ansprechen und mit ihnen gemeinsam das Thema in ihrer Institution bearbeiten.
Die Schulung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Betrieb eine beratende Funktion übernehmen (wollen).  

Ziele:

  • Vermittlung von Grundlagenkenntnissen über Suchterkrankungen
  • Verbesserung der Beratungskompetenz
  • Erhöhung der Reflexionsfähigkeit
  • Vermittlung von arbeitsrechtlichen Kenntnissen

Kurzbeschreibung:

Die Teilnehmer/innen der Schulung erwerben Kenntnisse über verschiedene Suchtformen, deren Verlauf und Entstehungsbedingungen sowie über deren medizinische und soziale Auswirkungen.
Die individuelle Haltung der Teilnehmer/innen und die Motivation für die beratende Tätigkeit werden reflektiert und co-abhängige Verhaltensweisen problematisiert.
Arbeitsrechtliche Kenntnisse als Voraussetzung für die betrieblichen Maßnahmen werden vermittelt.
Gesprächsführung wird geübt und präventive Initiativen entwickelt.

Besonderheiten/Kosten:

Die Fortbildung erstreckt sich über sieben Wochenendseminare und wird von Fachdozenten unterstützt.
Kosten der Maßnahme: nach Vereinbarung  

Bezugsquelle/Ansprechpersonen:

Fragen Sie bei den Fachkräften für Suchtprävention bzw. in Ihrer Fachstelle für Sucht und Suchtprävention nach.
 

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Betriebliche Suchtprävention –
Schulungsseminar für Auszubildende


Immer mehr Betriebe und Verwaltungen nehmen ihre Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst und widmen sich dem Thema der Suchtgefährdung und dem Ziel der Suchtprävention.
Betriebe können Fachkräfte für Suchtprävention ansprechen und mit ihnen gemeinsam das Thema in ihrer Institution bearbeiten.
Bei dieser Schulung handelt es sich um ein Seminar für Auszubildende in Betrieben.

Ziele:

  • Das Gesundheitsbewusstsein der Auszubildenden stärken
  • die Arbeitssicherheit erhöhen
  • den Suchtgefahren vorbeugen
  • suchtmittelspezifische und präventive Maßnahmen zur Bewältigung von Problemen an die Hand geben
  • eigenverantwortliches Handeln der Auszubildenden bei Suchtproblemen stützen
  • Kenntnisse über die Risiken des missbräuchlichen Konsums oder Verhaltens vermitteln

Kurzbeschreibung:

Altersentsprechende Vermittlung von Informationen über Suchtmittel und süchtiges Verhalten,
rechtliche Grundlagen (Arbeitsrecht, Suchtmittel im Straßenverkehr, Jugendschutz etc.). Dabei stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt:
  • Wie entsteht Sucht?
  • Was sind Risiken und welche Schutzfaktoren gibt es?
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen und Einstellungen
  • Welche Möglichkeiten der Hilfe gibt es?  

Besonderheiten/Kosten:

Das Seminar sollte mindestens in zwei Blöcken durchgeführt werden.
Das Honorar ergibt sich aus Art und Umfang der Maßnahme.  

Bezugsquelle/Ansprechpersonen:

Fragen Sie bei den Fachkräften für Suchtprävention bzw. in Ihrer Fachstelle für Sucht und Suchtprävention nach.

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