• Kompetent in Suchtfragen

    Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen ist die Dachorganisation aller Suchthilfe-Einrichtungen und Selbsthilfe-Organisationen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V.

  • „HaLT – Hart am LimiT“

    HALT Niedersachsen ist ein bundesweites Alkoholpräventionsprojekt, das entwickelt wurde, um den Trend der steigenden Zahlen der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt werden müssen, entgegen zu wirken.

    Weiterführende Informationen zum Projekt.

  • Materialien bestellen

    Alle Publikationen der NLS können sie online auf unserer Materialienseite Bestellen.

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Online-Konferenz: Corona und Sucht

Corona SuchtDie Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen und Herausforderungen sind weiterhin präsent, auch im Bereich der Suchtprävention und Suchthilfe. Am 3. Februar 2021  bieten wir daher eine Online-Konferenz zum Thema Corona und Sucht – Suchtprävention und Suchthilfe in Pandemiezeiten an. Die Veranstaltung soll eine Plattform für den Austausch bieten und dabei nicht nur Herausforderungen erörtern, sondern auch Lehren und Chancen aufgrund der Krise aufgreifen. Gerahmt werden verschiedene parallele Workshops durch einen einleitenden Vortrag sowie einen Ausblick am Ende der dreistündigen Veranstaltung.
Die Konferenz wird von dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, der Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS) sowie der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVGAfS) veranstaltet.
Programm/Anmeldung

Jahresprogramm 2021

Jahresprogramm TitelseiteWir freuen uns, Ihnen das Jahresprogramm 2021 präsentieren zu können - mit vielfältigen Angeboten zu den Themen Suchthilfe, Suchtselbsthilfe, Sucht und Arbeit, Suchtprävention, Glücksspielsuchtprävention und Mediensucht. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns entschlossen, im ersten Halbjahr überwiegend digitale Veranstaltungen anzubieten. Besonders hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf unsere neue digitale Veranstaltungsreihe „Kurz & gut“.

 

AKTUELL: Corona-Virus und Suchthilfe

Bild coronavirus 4981176 640Informationen für Betroffene und Ratsuchende sowie für Fachstellen für Sucht und Suchtprävention in Niedersachsen

Die zweite Corona Welle führt erneut zu massiven Veränderungen. Damit verbunden sind auch weitreichende Folgen für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen sowie für die Angebote und die (Finanzierungs-)Strukturen des Suchthilfesystems.

Information für Betroffene und Ratsuchende: Die Beratungsstellen sind weiterhin erreichbar! Rufen Sie an oder suchen Sie den Kontakt über das Internet! Weitere Informationen hier

Für die Mitarbeitenden der Suchthilfe stellen wir Informationen rund um das Thema Corona-Krise zur Verfügung, die wir zusammengestellt haben und regelmäßig aktualisieren.

Sollten Sie weitere wichtige Informationen haben, dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Die gesamte NLS – Vorstand und Geschäftsstelle – ist bemüht, das niedersächsische Suchthilfesystem nach Kräften zu unterstützen, um die Krise mit allen Auswirkungen zu bewältigen. Die NLS ist unter den bekannten Kontaktdaten wie gewohnt erreichbar.

Wir weisen zugleich auf ein Angebot für Fachstellenleitungen in Niedersachsen hin. Wir laden diese ein, sich einer virtuellen Gruppe der „FSS-Leitungen Niedersachsen“ auf PrevNet im Rahmen der inforo.online-Plattform der BZgA anzuschließen. In einem geschlossenen Nutzerkreis können die angemeldeten Teilnehmer*innen Dokumente einstellen und sich in Chaträumen zu unterschiedlichen Themen austauschen, um so andere von eigenen guten Erfahrungen profitieren zu lassen und selbst gute Ideen von anderen zu erhalten.

Unter dem Button "Weiterlesen" finden Sie aktuelle Information zu folgenden Themen:
·        Erreichbarkeit der Fachstellen für Sucht und Suchtprävention
·        Erreichbarkeit und Veranstaltungen der NLS
·        Niedersächsische Erlasse, Verordnungen, Beschlüsse etc., Fachstellenarbeit
         allgemein
·        Reha (Informationen der Leistungsträger u.a.)
·        Substitutionsbehandlung und -begleitung /Informationen für substituierende Ärzte
·        Politische Aktivitäten: Zahlreiche Hilferufe der Fachgesellschaften
         und Wohlfahrtsverbände
·        Informationen und Hilfen zur Unterstützung der Arbeit in den Fachstellen
         für Sucht und Suchtprävention
·        Weitere wichtige Informationsquellen

Bleiben Sie gesund! Alles Gute.
Ihr Team der NLS

NLS-Vorstandswahlen

Mitgliederversammlung bestätigt Vorstand im Amt – Sievers verabschiedet – Saris neu gewählt
Die NLS-Mitgliederversammlung hat am 17.11.2020 Frau Evelyn Popp (AWO) für weitere drei Jahre zur Vorsitzenden gewählt. Die Versammlung bestätigte zudem Herrn Conrad Tönsing (Caritas) im Amt des stv. Vorsitzenden. Für die Wahlperiode 2021 bis 2023 wurden ferner Rüdiger Blomeyer (Kreuzbund) zum stv. Vorsitzenden gewählt, Andrea Strodtmann (Diakonie), Wilhelm Märtz (Freundeskreise) und Gerrit Mühlbrandt (Guttempler) zu Beisitzenden. Neu in den Vorstand gewählt wurde Serdar Saris, ebenfalls als Beisitzer. Er nimmt das Amt auf Vorschlag des Paritätischen wahr. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist Reinhold Sievers. Die NLS dankt Herrn Sievers für seine langjährige und überaus engagierte Arbeit.
Aufgrund der Corona-Pandemie fand die MV erstmals in digitaler Form statt.

Förderrichtlinie für FSS neu gefasst und veröffentlicht

Die neu gefasste Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an Fachstellen für Sucht und Suchtprävention wurde veröffentlicht (Erlass des Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellungvom 20.11.2020 – 103.5-41543-1.3.1 – Nds. Mbl. Nr. 54/2020 Seite 1440 ff.). Sie tritt am 1.1.2021 in Kraft und endet mit Ablauf des 31.12.2025. Über den nachfolgenden Link ist das entsprechende Ministerialblatt aufzurufen: Nds. Mbl. Nr. 54/2020

Ambulante Suchtberatung in Niedersachsen gefährdet

Logo AktionstagZahlreiche Menschen sind suchtkrank oder von einer Abhängigkeitserkrankung bedroht. Die Coronapandemie erhöht die Gefahr des übermäßigen Suchtmittelkonsums. 2019 suchten in den 75 Suchtberatungsstellen etwa 50.000 Betroffene Rat und Unterstützung. Deren wertvolle Arbeit ist aufgrund der knappen Finanzdecke bedroht. Im Namen der Träger und Verbände der Suchthilfeeinrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege fordert die Vorsitzende der NLS, Evelyn Popp, eine Aufstockung der Förderung des Landes um eine Million Euro. Anlass ist der bundesweite "Aktionstag Suchtberatung", zu dem die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) aufgerufen hat. Auch vor Ort finden zahlreiche Aktionen statt.
Pressemitteilung

Es kam unter anderem zu Berichterstattungen im Weser Kurier, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und bei der NDR Sendung Hallo Niedersachsen.

Kampagne "Suchthilfe hilft!"

Suchthilfe hilft Plakat11Die NLS hat anlässlich des Aktionstages "Suchtberatung - Kommunal wertvoll“ Plakate erstellt, die die große Bedeutung der Suchthilfe darstellen. Die insgesamt elf Motive mit dem Motto „Suchthilfe hilft!“ finden Sie hier.
Die Fachstellen für Sucht und Suchtprävention können die Dateien zur Unterstützung eigener Aktionen einsetzen.

Unterfinanzierung der Suchtberatung - Schreiben an die niedersächsischen Landtagsabgeordneten

Auf Initiative der NLS hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. in einem Brief an alle Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages ihre Sorge um den Bestand der ambulanten Suchthilfe zum Ausdruck gebracht. Das Schreiben knüpft an den im Februar veröffentlichten „Hilferuf: Die ambulante Suchtberatung in Niedersachsen ist bedroht!“ an.
Anlass für den neuerlichen Appell an die politischen Entscheidungsträger ist die im Haushaltsplan für das Jahr 2021 vorgesehene Kürzung des Suchthilfeetats des Landes um 300.000 €. Die NLS hatte in dem Hilferuf eine zusätzliche Förderung der ambulanten Suchtberatung durch das Land in Höhe von 1 Million € gefordert.
Der Brief wurde im Namen der Träger der Fachstellen für Sucht und Suchtprävention verfasst und von den Mitgliedern der NLS unterzeichnet. Die Parlamentarier werden aufgefordert, auf die Beratungsstellen zuzugehen und die Situation vor Ort zu erörtern. Zu diesem Zweck enthält das Schreiben auch die Namen und Anschriften der Beratungsstellen.

Hilferuf: Die ambulante Suchtberatung in Niedersachsen ist bedroht!

Die Träger und Verbände der ambulanten Suchthilfe der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen haben einen Hilferuf Die ambulante Suchtberatung in Niedersachsen ist bedroht! veröffentlichtet. Sie machen damit auf die schwierige finanzielle Situation vieler Fachberatungsstellen aufmerksam. Der Hilferuf der ambulanten Suchtberatungsstellen richtet sich an alle politischen Vertreter*innen im Niedersächsischen Landtag. Die NLS hat zum Hilferuf auch eine Pressemitteilung herausgegeben.